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Sissi - Die Handlung

Wir schreiben das Jahr 1853 - die Familie des jungen Kaisers Franz Joseph, der mit 18 Jahren durch Verzicht seiner Eltern in der Thronfolge an die Macht kam, hat eine enge Beziehung zu Bad Ischl im Salzkammergut. Nun soll sich der Monarch anlässlich seines 23. Geburtstages während der „Sommerfrische“ nach einer Kaiserin umsehen. Aus Oberbayern sind enge Verwandte angereist: Herzogin Ludovika und Herzog Max mit ihren Töchtern Helene und Elisabeth. Von der bezaubernden Sissi ist der Habsburger begeistert - es ist wohl Liebe auf den ersten Blick!

Ihre ältere Schwester Helene (Nené) muss einsehen, dass ihre Hoffnungen auf eine Zukunft als Kaiserin von Österreich ausgeträumt sind. Während Ludovika eher geneigt ist, den Wünschen ihres Neffen nachzugeben, bleibt Erzherzogin Sophie, die Kaisermutter, bei ihrer Entscheidung: Sissi ist für eine solche Position nicht geeignet! Mutter und Sohn sind zum ersten Mal nicht einer Meinung!

Auch Sissi ist sich nicht sicher, ob seine Wahl die richtige Entscheidung für ihr künftiges Leben sein würde. Doch auch sie lässt sich vom Sturm der Gefühle überwältigen. Sissi und Franz finden also zueinander.

Nach den Tagen „privater“ Entscheidungen, steht die Politik erneut auf dem Plan: Die Ungarnfrage ist in den Wirren revolutionärer Bestrebungen ungelöst geblieben, nun drängen sich die Probleme erneut in den Vordergrund. Erzherzogin Sophie ist nach wie vor gegen eine Verbindung des Kaisers mit der bayerischen Prinzessin (obwohl sie aus dem gleichen Herrscherhaus, den Wittelsbachern, kommt) - und sie ist gegen zuviel Nachsicht gegenüber den ungarischen „Aufrührern“. Vor allem Graf Andrássy ist ihr ein Dorn im Auge. Franz Joseph hofft, mit Sissi an seiner Seite, einen anhaltenden Frieden mit den Ungarn zu erreichen. Er sendet seinen getreuen Major Krespl als persönlichen Adjutanten zu Sissi nach Possenhofen.

Im Schloss Possenhofen am Starnberger See (in der Nähe der Wittelsbacher Residenz München) lebt die Familie von Herzog Max in Bayern: sehr bürgerlich, unkonventionell, ohne Etikette und volksnah. Der Herzog spielt Zither, ist ein Naturmensch, liebt die Geselligkeit,

das Bier und die Jagd, die Künste und den Sport - und vor allem auch seine Tochter Sissi, die ihm in vielem sehr ähnlich ist. Seine Gemahlin Ludovika erhält von ihrer Schwester Sophie in Wien einen Brief mit Details zur bevorstehenden Eheschließung. Andrássy, auf dem Weg nach Paris, sucht erneuten Kontakt mit Max, der völlig unbeteiligt an Regierungsgeschäften, als liberal und freigeistig gilt. Der ungarische Graf hofft, dass der Einfluss des Vaters auf Sissi ebenfalls zu einem offenen, aufgeschlossenen Denken führt. Sissi hat Angst vor einem Leben in Wien, als repräsentierende Kaiserin, und vor ihrer Tante Sophie, die bald ihre Schwiegermutter sein wird.

Doch nun steht der Abschied unmittelbar bevor - Sissi sucht Versöhnung mit ihrer Schwester Nené. Graf Mailáth, der Ungarisch-Lehrer von Sissi, erscheint, denn Vater Max weiß, dass Sissi eine große Liebe für das Ungarland und seinen Menschen empfindet.

Das wird sich in Zukunft als äußerst nützlich erweisen!

In Paris treffen sich konspirativ Exil-Ungarn, die Hab und Gut und wahrscheinlich sogar ihr Leben in der Revolte gegen die Habsburger eingebüßt haben. Graf Andrássy bringt Graf Mailáth zum Treffen mit, der von Sissi, der zukünftigen Kaiserin, berichtet. Alle Hoffnung ruht nun auf ihr - sie soll die ersehnte Aussöhnung bringen. Andrássy kündigt an, Sissi bald persönlich treffen zu wollen.

In Wien wird Hochzeit gefeiert. Franz Joseph ist überglücklich, Sissi stellt sich „ihrem“ neuen Volk vor, sie ist voller guter Absichten! Man schreibt den 24. April 1854.

 

Sissi, inzwischen Kaiserin und Mutter, leidet zunehmend unter der strengen Hofetikette - und unter Tante Sophie, ihrer Schwiegermutter, die auf Einhaltung von Etikette und Pflicht besteht. Sie sehnt sich zurück - nach ihrer glücklichen Kindheit, nach dem Zuhause in Oberbayern, nach Possenhofen am Starnberger See. 

Graf Andrássy schleicht sich in die Hofburg in Wien, wird von Major Krespl „erwischt“ und beschwört diesen, ihm Zugang zu seinem weiblichen Idol zu verschaffen. Krespl weigert sich zwar, kann jedoch nicht verhindern, dass sich Sissi und Andrássy einander gegenüber stehen.
In einem Gespräch stellen sie eine Übereinstimmung in der Beurteilung der „Lage“ fest. Beide sind sich einig: Es braucht einen Neuanfang, um zu einem stabilen Frieden zwischen den benachbarten Nationen zu gelangen.

Allerdings gibt es auch eine private Dimension: Denn Sissi und Andrássy, die beide innerlich rebellieren, sind Seelen-Verwandte - Sissi sieht sich plötzlich emotional zwischen zwei Männern. Ein veritabler Alptraum!

Das zunehmend bedrückende Drama am Wiener Hof platzt für die Kaiserin wie eine Bombe, als sie akzeptieren soll, dass mit Wissen ihres Ehemannes die Kaiser-Mutter Sophie das erste Enkelkind in ihre Obhut nimmt und dadurch ihrer Mutter entzieht. Franz Joseph widerspricht seiner Mutter auch diesmal nicht, Sissi ist von ihm enttäuscht und zieht die Konsequenzen: Flucht aus Wien, Schluss mit dieser unglücklichen Ehe!

In Possenhofen stellt sich Vater Max sofort auf die Seite seiner Tochter, Ludovika reagiert hysterisch und steht auf der Seite ihrer Schwester Sophie und ihres Neffen Franz Joseph - der Kaiser reist seiner Gattin nach, bittet sie um Verzeihung, bringt ihr das Baby, zeigt Reue, benötigt ihre Hilfe - um Ungarn zu versöhnen.

Auf der Reise nach Budapest, wo sie Graf Andrássy nun „offiziell“ treffen soll, offenbart ihr eine Zigeunerin bevorstehende Probleme. Graf Andrássy hat ungarische Adelige zu sich geladen, um sie um Geduld und Gewaltlosigkeit zu bitten - vergebens. Die Auseinandersetzung eskaliert, Sissi erscheint gerade noch rechtzeitig, um ihrem Seelen-Verwandten und Mitstreiter das Leben zu retten. Sie, ganz persönlich als eine Freundin der ungarischen Nation, wirbt um Vertrauen und Vergebung für erlittenes Unrecht. Mit der Krönung zum ungarischen Herrscherpaar 1867 enden die „Szenen aus dem Leben der jungen Kaiserin“.

 

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